ußerlich kennzeichnet die Betroffenen ihr Übergewicht. Aber: Nicht jede oder jeder Übergewichtige ist eßsüchtig!

Übergewichtige, die an einer Eßsucht leiden, schämen sich ihres mäßig oder massiv übergewichtigen Körpers. Eßsüchtige mit Übergewicht waren häufig schon als Kind leicht bis mäßig übergewichtig. Auch sie träumen davon, schlank zu sein, und bemühen sich immer wieder (erfolglos) um ein gezügelteres Eßverhalten. Zugleich sind die Betroffenen stets bemüht, den Zusammenhang zwischen ihrem Eßverhalten und ihrem Gewicht herunterzuspielen. Viele essen in der Öffentlichkeit nur kleinste Portionen. Typisch ist eine große Bewegungsunlust. Sie resultiert aus der Angst sich lächerlich zu machen, und kommt dem Wunsch entgegen, mit dem verhaßten Körper möglichst wenig Kontakt zu haben. Die psychischen Belastungen für die Betroffenen sind ernorm. "Dicke" gelten nicht nur als faul, träge, unattraktiv und unbeherrscht, sondern auch als weniger intelligent und weniger leistungsfähig. Zudem wird ihnen vorgeworfen, selbst Schuld an ihrem Unglück zu tragen. So wundert es nicht, daß Übergewichtige unter Hemmungen, Kontaktschwierigkeiten und Minderwertigkeitsgefühlen leiden. Essen wird zur einzigsten Freude und zum einzigsten Trost. Der Teufelskreis schließt sich.

Vermeidung körperlicher Aktivitäten
deutliche Gewichtszunahme
ausweichende Angaben über die aufgenommene Nahrung
Essen aus Langeweile
zunehmende Hemmungen, und Kontaktschwierigkeiten

Die Folgen dieses Verhaltens sind:

Überlastung des Herzens
Überlastung des Kreislauf
Überlastung des Skelettes
begünstigt auf lange Sicht gesehen Gicht
Diabetes
Bluthochdruck
Herzinfarkt
Gallensteine
Gelenkleiden- und Wirbelsäulenschaden