Diäten sind heut zu Tage kaum noch wegzudenken. Wer hat sie nicht schon mal gemacht? Die Freundin, die Mutter, die Schwester der Mutter, etc. Wer eine Diät anfängt wird meistens nicht kritisch hinterfragt. Sondern wird eher noch durch Bewunderung, positiv unterstützt. Dagegen ist im Großen und Ganzen auch nichts einzuwenden. Aber wenn der Name DIÄT, bereits mit zur Alltagsaufgabe geworden ist, dann befindet man sich bereits schon auf einem riskanten Wege zur Eßstörung. Vor allem wenn neben des Hungerns noch andere Methoden angewendet werden um das Gewicht zu reduzieren oder zu kontrollieren, dann sollte man sich wirklich ein paar ernsthafte Fragen über sein Eßverhalten stellen. Sollte man mehrere Muster, bei den unten gestellten Fragen an sich wieder erkennen, und das nicht nur für kurze Zeit, sondern für mehrere Monate, dann sind das Hinweise dafür, daß mit dem Eßverhalten etwas nicht in Ordnung ist.

Das Essen gerät außer Kontrolle

Das Essen wird nicht in regelmäßigen Abständen oder zu festgelegten Mahlzeiten zugeführt. Das bedeutet mal viel, mal wenig, aber ohne den Überblick zu behalten.

Nicht wissen was Essen für eine Größe hat

Das bedeutet, daß man nicht mehr weiß, wieviel eine vernünftige Menge an Essen ist. Das kann sich zum Beispiel in die Richtung äußern, das zum Beispiel kleinste Mengen an fettem oder süßem Essen sich in massiven Gewissenskonflikten äußern kann.

Das Essen findet unter einem Kontrollzwang statt

Das bedeutet, daß Essen wird nicht spontan und unbefangen zu sich genommen. Sondern es gibt strenge Diätpläne, die man sich selber zuvor auferlegt hat. Die Lebensmittel werden in 2 Kategorien eingeteilt. "Erlaubte und Verbotene" Lebensmittel.

Das Essen findet ohne die dazugehörenden Gefühle statt

Wenn man regelmäßig über die Sättigung hinaus ißt, verspürt man nicht mehr wann man eigentlich satt ist.

Das Denken wird vom Essen beherrscht

Es wird soviel Zeit damit verbracht, was die Mahlzeitenplanung angeht, daß andere Dinge zu kurz kommen.

Essen gegen Streß

Negative Gefühle, werden durch mehr Essen versucht zu kompensieren.

Das Essen ist mit Ängsten verbunden

Diese Angst äußert sich darin, daß man Angst davor hat zu viel gegessen zu haben. Das Gewicht wird streng kontrolliert.